Ich will die soziale Infrastruktur im ganzen Wetteraukreis erhalten, da wo es mangelt auch neu aufbauen. Ich bin überzeugt, davon, dass präventive Maßnahmen gefördert werden müssen, um spätere teurere stationäre Maßnahmen so weit wie möglich zu vermeiden. Das Sozialbudget des Wetteraukreises muss deutlich erhöht werden, und über dessen Verteilung soll gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Liga der freien Wohlfahrtsverbände entschieden werden. Das derzeitige Verfahren, ausschließlich die Gelder des Landes, die als kommunalisierte Zuschüsse an den Kreis fließen, als Budget zu verwenden, ist nicht ausreichend.

Schon bei der Einführung des Sozialbudgets wurde gefordert, dass ein zweistelliger Millionenbetrag aus Kreismitteln mit in den Topf einfließen muss. Zudem zeigt die Praxis seit Jahren, dass die kommunalisierten Landesmittel schon verteilt sind. Damit werden bisher schon sinnvolle Angebote der Familienzentren, Frauenprojekte und Jugendarbeit finanziert. Das reicht aber nicht aus.

Ich möchte in Kinder- und Jugendbetreuung eine Präventionskette neu auf oder bestehende ausbauen. D.h. flächendeckende Betreuung durch Familienhebammen, Ausbau der Kinderbetreuung durch U3-Plätze, Tagesmütter, Mutter-Kind-Einrichtungen, Ganztagsbetreuung bis Ende Grundschule, intensive Schulvorbereitung für Flüchtlingskinder stärkere Förderung der Musikschulen, Frauenhäuser, Hilfsinitiativen wie Wildwasser, Frauennotruf, FAB und Stärkung der inclusiven Bildung durch mehr Teilhabeassistenzen.

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