Der Klimaschutzbericht des Wetteraukreises für 2016 verzeichnet einige positive Entwicklungen seit 1990. Da ist jedoch noch deutlich Luft nach oben: In Sachen Klimaschutz können und müssen wir mehr tun. Der Kreis bekommt aktuell knapp 30 Millionen Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) des Landes, und die Haushaltsentwicklung weist deutliche Überschüsse aus. Sie sollten genutzt werden, um entschieden in die Senkung des Energieverbrauchs zu investieren. Wir müssen die Klimaschutz-Anstrengungen insgesamt verstärken. Der Klimaschutzbericht listet „große schlechte Liegenschaften" mit einem hohen Gesamt- und einem überdurchschnittlichen Quadratmeterverbrauch aus. Hier sollten wir ansetzen. Aber auch jenseits des KIP sollte angesichts der besseren Haushaltslage ein Schwerpunkt auf Klimaschutzinvestitionen liegen.

Um die Klimaziele zu erreichen und auch, um mit gutem Beispiel voranzugehen, sollten wir ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien einkaufen. Gerade, weil der Stromverbrauch im Zuge der Digitalisierung steigt – auch an den Wetterauer Schulen. Auch wenn Grünstrom teurer sein sollte, sollten wir uns umgehend dafür entscheiden. Ein Gewinn für die Umwelt ist es allemal. Das sollte, auch weil es jetzt finanziell möglich ist, unser Ziel sein - und nicht die einseitige Orientierung am günstigsten Preis.

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