Der grüne Landtagskandidat Thomas Zebunke fordert ein Gesetz zur Zukunftssicherung im ländlichen Raum

Wenn Läden schließen, Bürgerämter zusammengelegt werden, die Sparkasse und die Ärzte aus der Gemeinde verschwinden, schwindet die Lebensqualität auf dem Land. Das führt zu Frust und dem Gefühl, abgehängt zu sein“, erklärt Thomas Zebunke, Kandidat der Grünen für die östliche Wetterau, anlässlich seines Besuchs in Nidda Ober-Schmitten am vergangenen Mittwoch. Ober-Schmitten ist im diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ für seine Grüngestaltung ausgezeichnet worden. Ortsvorsteher Andreas Prasse präsentierte ein Dorf in dem vieles funktioniert, was andere sich wünschen. Aus der alten Industriekultur wurde mit viel Engagement ein moderner Lebensraum mit guter schulischer und ärztlicher Grundversorgung und einem ländlichen Kulturangebot und es gibt eine Zuwanderung junger Familien.

Landtagskandidat der Grünen, Thomas Zebunke fordert andere Verkehrspolitik in der Wetterau

Der Radweg zwischen Ranstadt und Selters soll so schnell wie möglich ausgebaut werden“, forderte Zebunke anlässlich einer Radtour mit der Interessengemeinschaft Radweg rund um Effolderbach.

Seit Jahren wird über dieses Projekt gesprochen, auch im Kreisausschuss, aber geschehen ist bisher nichts. Deshalb werden wir Grüne in der nächsten Kreistagssitzung einen Beschluss dazu beantragen. Der Landrat wird darin aufgefordert, die Unterstützung des Landesbetriebes Hessen Mobil und des Bundesverkehrsministeriums einzufordern“.

Ich bin in die Politik gegangen, weil ...

Ich mache nicht nur Politik, sondern auch andere Sachen wie Sport und Musik. Ich bin aber seit 30 Jahren für die Themen des ländlichen Raumes, Umwelt- und Naturschutz unterwegs, beruflich, ehrenamtlich und seit drei Jahren auch im Wetterauer Kreistag.

Wenn ich nicht Politik mache oder arbeite, dann ...

interessiere ich mich für die Menschen, denen ich dabei begegne und natürlich die Natur und die Landschaften, wenn es um Umweltschutz geht. Wenn ich irgendwo hingehe versuche ich etwas mitzubringen oder mitzunehmen und nicht nur auf ein Foto zu kommen.

Sehen Sie das ganze Interview unter: #hr - Der Kandidatencheck.

So habe ich meine Tour mit dem Europaparlamentarier Martin Häusling durch den oberhessischen Teil der Wetterau genannt. Wir liegen tatsächlich fast genau in der Mitte der heutigen EU. Wenn die Briten aussteigen wird sich dieses Zentrum etwas nach Südosten verschieben.

Die Wetterau ist zu schön und ihre Böden zu gut, um sie zum Lagerplatz und Zubringer für das Rhein-Main-Gebiet zu machen. Deshalb haben wir auf dem Acker bei Büdingen-Eckartshausen begonnen. Zusammen mit Sylvia Klein aus Büdingen und Landwirten vor Ort beschrieb ich den massiven und immer noch ungebremsten Flächenverbrauch in den guten landwirtschaftlichen Lagen nördlich und östlich von Frankfurt. In den letzten Jahren sind wir fast regelmäßig über 100 ha Verlust im Kreis gekommen, das sind etwa 150 Fußballfelder im Jahr und viel zu oft waren die besten Ackerböden betroffen.

Breest, Nell-Düvel und Zebunke präsentieren sich als gute Wahl für die Wetterau

Die drei Wetterauer Direktkandidat*innen der Grünen starten gemeinsam in den Landtagswahlkampf. Sylvia Klein, Fraktionsvorsitzende im Wetterauer Kreistag, stellte sie am 21. August der Öffentlichkeit vor. Sie betonte, dass die Grünen mit ihren Kandidierenden den Wählerinnen und Wählern Alternativen zwischen großkoalitionären Ideen- und Antrieblosigkeit als auch populistischen bis extremen Wahloptionen bieten. „Unser Ziel ist es, dass grüner Gestaltungswille auch in der nächsten Legislaturperiode Hessen grüner und gerechter macht“, erklärt Sylvia Klein.

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