Interview mit Thomas Zebunke, Landratskandidat der Grünen in der Wetterau

Herr Zebunke, mal ganz ehrlich: Wollen Sie wirklich Landrat im Wetteraukreis werden?

Ja, weil das eine Position ist, in der man viel gestalten kann – und weil hier in der Wetterau noch Gestaltungsmöglichkeiten bestehen. Und weil ich nicht will, dass es politisch so weitergeht wie in den letzten zwei Jahren großer Koalition. In der Kreisverwaltung gibt es sehr gute Leute, aber in die politische Führung muss neue Dynamik reinkommen. Mir ist es wichtig, Themen nach vorne zu bringen, die die anderen Kandidat*innen nicht besetzen können. Ich denke da vor allem an Umwelt und Natur, an soziale Gerechtigkeit und an eine andere Wirtschaftspolitik. Die Wetterau kann mehr, wenn wir mehr draus machen!

Grüner Landratskandidat zum Bodenschutz

„Wir müssen unsere Böden erhalten und pflegen, denn sie sind die Grundlage für unser Leben“, sagt Thomas Zebunke, Landratskandidat der Grünen im Wetteraukreis zum heutigen Weltbodentag.
Und weiter: „Erosion und Versalzung machen Böden weltweit unfruchtbar. Auch chemisch-synthetische Stoffe in Pestiziden und Düngemitteln sowie zu hohe Gewichte landwirtschaftlicher Maschinen beeinträchtigen den belebten Boden und damit die Basis für unsere Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion, aber auch wir in der Wetterau können noch viel für den Bodenschutz tun.

„Das Ehrenamt ist eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft und hat in den letzten Jahren Wesentliches in der Sozialarbeit, beim Naturschutz oder in unseren Feuerwehren, Glaubensgemeinschaften und Sportvereinen beigetragen, dafür sollten gerade wir Kommunalpolitiker uns auch mal bedanken“, so Thomas Zebunke, Landratskandidat der Grünen im Wetteraukreis.

Kreisgrünen unterstützen weitere AIDS-Prävention

„Deutschland hat eine der niedrigsten Infektionsraten in Europa, aber darin liegt auch die Gefahr des mangelnden Problembewusstseins. So ist gerade der jüngste zu verzeichnende Anstieg der Neuinfektionen unter Heterosexuellen besorgniserregend und mahnt zu Vorsicht“, so Thomas Zebunke, Landratskandidaten der Grünen in der Wetterau und weiter:„Der Wetteraukreis hat ein niederschwelliges Test- und Beratungsangebot, das auch dann genutzt werden sollte, wenn man für sich persönlich kein erhöhtes Infektionsrisiko ausmacht. Es gilt: je früher eine Infektion erkannt wird, umso erfolgreicher lässt sich ein Ausbruch der Krankheit Aids verhindern. Die HIV-Infektionszahlen müssten auch nicht steigen, wenn alle verfügbaren Schutzmethoden zum Einsatz kämen.

Die Entscheidung über die Zulassung des umstrittenen Totalherbizides Glyphosat ist zum Eklat der geschäftsführenden Bundesregierung geworden. Auch in der Wetterau, einer der fruchtbarsten Ackerbauregionen Europas, wird viel Glyphosat verwendet. Die Mehrheit der Menschen in Deutschland und Europa will kein Glyphosat, das zeigen die Umfrageerbnisse und Bürgerinitiativen schon lange. Auch in der Wetterau engagieren sich immer mehr Menschen für eine andere Landwirtschaft und eine andere Ernährung.
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok