Der Arbeitskreis Regionalentwicklung, Umwelt und Energie der GRÜNEN Kreistagsfraktion besuchte unlängst die Kelterei Wenzel in Altenstadt-Rodenbach. Mit von der Partie war natürlich auch der Landratskandidat Thomas Zebunke. Der Besuch kam durch die Vermittlung des Kreistagsabgeordneten Gerhard Salz zustande, der einführend berichtete, dass er selbst schon seit etlichen Jahren seine Äpfel zum Keltern nach Rodenbach bringe und deshalb mit dem Betrieb bestens bekannt sei.

 Nische in der Keltereilandschaft

Thomas Wenzel, der Eigentümer des Betriebes machte darauf aufmerksam, dass er ein sehr kleines Unternehmen führe und trotz seiner Nischenfunktion damit sein Auskommen habe. Hier werden im Herbst Äpfel aus heimischen Streuobstbeständen angeliefert, die dann zu Apfelsaft und Apfelwein weiter verarbeitet würden. Die Lieferung ins gesamte Rhein-Main-Gebiet erfolge durch ihn selbst. „Wir stellen fast schon Bioware her, dürfen sie aber nicht so nennen, weil wir nicht nach dem Ökorecht kontrolliert werden“ war das Fazit von Thomas Wenzel.

Die allermeisten Lieferanten spritzen ihre Obstbäume nicht, es kann aber nicht ausschließen, dass der ein oder andere es trotzdem tut. Er liefere jedoch immernoch ein reines Naturprodukt an die Verbraucher.

Thomes Zebunke für den Erhalt der wertvollen Streuobstbestände durch Nutzung

Zebunke war überrascht von der großen Anzahl der Besucher in der Kelterei, die damit ihr Interesse am Thema ausdrückten. Der Landratskandidat sprach sich für den Erhalt der wertvollen Streuobstbestände in der Wetterau aus: „Das geht aber nur durch Nutzung, finanziert durch den Absatz der Produkte und dazu leiste die Familie Wenzel einen wichtigen Beitrag“, so Zebunke, der sich schon seit vielen Jahren in Naturschutz- und Landschaftspflege ehrenamtlich engagiert.

Er werde im Falle seiner Wahl den Schutz und die Pflege von Streuobst und daher auch die Keltereibetriebe tatkräftig unterstützen.

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